bullshit

Von A nach

Vor einigen Jahren fragte ich mich, wie ich in einigen Jahren leben möchte. Wo ich mich sehe. Es ist ver­gleich­bar mit der Frage, wo ich mich in einem Jahr beruflich sehe, die in jedem meiner Per­so­nal­ge­sprä­che eine Rolle spielte. Eine Frage, auf die ich nie eine Antwort habe. Ich mag das Gefühl, unterwegs zu sein. Zu reisen. Dabei andere Per­spek­ti­ven zu sehen. Zu lernen, wie Probleme auf andere Art gelöst werden und darüber zu schmunzeln. Aus dem Fenster eines Zuges, eines Buses, eines Flugzeuges zu blicken. Auf dem Weg zu sein, von A nach... ja, nach wo eigentlich?

Vor einigen weiterlesen.

pretix auf einem Uberspace

Im Oktober 2015 schrieb ich eine Anleitung, wie man pretix auf einem Uberspace in­stal­liert. Nun ist heute nicht mehr Oktober 2015 und die alte Anleitung ent­spre­chend nicht mehr aktuell. Mich haben mehrere Leute darauf hin­ge­wie­sen. Ausserdem brauche ich aus Gründen selbst ab und an mal eine pretix-Instanz und habe mich ent­schlos­sen, die Anleitung mal zu über­ar­bei­ten und in diesem Blogpost auf einen neueren Stand zu bringen.

Einleitung

pretix ist ein Stück freie Software, mit dem man Tickets für Konzerte, Messen, Barcamps und sonstige Ver­an­stal­tun­gen verkaufen kann. Das Tool setzt auf Django und benötigt Python 3.

Es lässt sich unter Linux in­stal­lie­ren, die weiterlesen.

Dein Freund und Rauswerfer

Vor ein paar Tagen gab es einen dieser Abende, an denen es so furchtbar kalt war. Gut verpackt lief ich vom Späti nach Hause, wobei der Späti mangels echter Spätis im Kiez eigentlich ein Discounter war. An einer Stras­sen­ecke parkte ein Po­li­zei­wa­gen. Die beiden da­zu­ge­hö­ri­gen Polizisten standen im Haus­ein­gang eines Gebäudes, das sei­ner­seits hinter dem Po­li­zei­wa­gen stand. Ein An­ge­stell­ter eines Si­cher­heits­diens­tes hatte sie gerufen, weil sich ein Mensch in eben diesem Haus­ein­gang schlafen gelegt hatte — es war ungefähr 22:00 Uhr.

Man hörte ein wütendes Fluchen auf einer fremden Sprache. Ich hielt inne und be­ob­ach­te­te die Szene aus einigen Metern Entfernung, bis weiterlesen.

Urteil am 6. Februar

Vor knapp zwei Wochen war die mündliche Ver­hand­lung im Falle „Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) Bun­des­ver­band ./. Mattes, Nathan“. Zuerst möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die nach Köln gekommen sind, um mir den Rücken zu stärken: Vielen Dank.

Weil schon einige von euch gefragt haben, wie es gelaufen ist und ob ich jetzt direkt, ohne über „Los“ zu gehen, in den Knast gehe: Der Richter hat das Urteil für den 6.2. an­ge­kün­digt. Als ju­ris­ti­scher Laie würde ich sagen, dass die Ver­hand­lung nicht allzu prickelnd für mich lief. Mehr wahr­schein­lich in den nächsten Tagen.

osstatus.com

Ich sitze gerade an einer kleinen App fürs iPhone, einer Art pre­tix­dro­id für iPhone. Da liegen noch ein paar Abende Arbeit vor mir. Unter anderem speichert die App Dinge in der Keychain. Da es das erste Mal ist, dass ich ir­gend­et­was schreibe, das etwas in die Keychain schreibt, stolpere ich hier und da noch ge­le­gent­lich und bekomme OSStatus-Codes. Da mir die Bedeutung von „-25299“ eher weniger sagt als „The item already exists.“, habe ich mal kurz das Internet durch­fors­tet und stieß dabei auf osstatus.com.

Gerichtstermin wegen wir-sind-afd.de

Seit dem letzten Update zu wir-sind-afd.de sind einige Monate ins Land gezogen, so wie die AfD leider in den Bundestag. Die An­wäl­t_in­nen der AfD haben dann wenig später eine Klage vor dem LG Köln ein­ge­reicht. Ich werde es mir da demnächst auf der An­kla­ge­bank als Beklagter auf einem Sitz­mö­bel­stück bequem machen dürfen.

Der Gütetermin mit an­schlie­ßen­der erste mündlicher Ver­hand­lung findet am 16. Januar 2018 um 13:00 Uhr im Sit­zungs­saal 235 des LG Köln statt. Die Ver­hand­lung ist öffentlich. Wenn ihr also nichts Besseres zu tun habt, dann kommt doch rum und schaut euch das an. Ich freue mich sehr über Un­ter­stüt­zung. weiterlesen.

Aus Scheiße Gold machen

Die ZEIT sammelt heute Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge für die Deutsche Bahn. Das reicht von einem besseren Kri­sen­ma­nage­ment und mehr In­for­ma­tio­nen, wenn etwas schief läuft, bis zu einer ver­ein­fach­ten App.

Im Großen und Ganzen bin ich be­ein­druckt von der Leistung der Bahn. Natürlich gibt es hier und da durchaus Ver­bes­se­rungs­po­ten­ti­al, keine Frage. Trotzdem fahre ich gerne mit dem Zug und bin dankbar, dass ich sicher und ei­ni­ger­ma­ßen entspannt und pünktlich ans Ziel komme.

Worüber ich mich jedes Mal ärgere, sind die kos­ten­pflich­ti­gen Toiletten an Bahnhöfen. Anstatt sie selbst zu betreiben, zieht die Bahn es vor, dieses Angebot wohl aus Kos­ten­grün­den von externen Part­ner­un­ter­neh­men anbieten zu weiterlesen.

Für nichts und wieder nichts

2013 konnte man einen Bitcoin für ungefähr 800 Euro kaufen. Damals gab es einen ersten Hype, auf dessen Höhepunkt ich ein bisschen Geld in­ves­tier­te. Im schlimms­ten Fall würde ich das bisschen Geld verlieren, dachte ich mir, das könnte ich verkraften. Im besten Fall hätte ich halt ein bisschen verdient. Ich nahm mir vor, einfach mal zu schauen, was daraus wird.

Ein paar Tage verfolgte ich re­gel­mäs­sig den Kurs, dann wurde es langweilig. Ausserdem be­schäf­tig­te ich mich mit anderen Dingen: Klausuren. Lohnarbeit. Menschen. Und irgendwann habe ich meine In­ves­ti­ti­on dann tat­säch­lich vergessen.

Mitte diesen Jahres wurde ich wieder daran erinnert: Die Kurse für weiterlesen.

Einkaufszettl 0.6

Eine kurze Durchsage zum Ein­kaufs­zettl: Es gibt mal wieder eine neue Version im App Store.

Das ur­sprüng­li­che Zeit war, endlich mal auf Bar­rie­re­frei­heit zu achten und sie dort, wo sie fehlt, noch nach­zu­rüs­ten. Heute morgen fiel mir auf, dass ich da nochmal Hand anlegen darf. Es ist bei­spiels­wei­se nicht per VoiceOver er­sicht­lich, ob ein Produkt bereits auf der Liste steht oder schon gekauft wurde.

Eine Folge davon, für mehr Bar­rie­re­frei­heit zu sorgen, war, dass man nun in der App wählen kann, ob man sie wie bisher mit der Wischgeste bedienen möchte oder die Dinge lieber antappt, um sie auf den Ein­kaufs­zettl zu weiterlesen.

60 Euro. Bedauerlicherweise.

Ich stieg vorhin in eine Re­gio­nal­bahn. Dort lächelte mich ein Aufkleber des Ver­kehrs­ver­bun­des zum Thema Fahren ohne Fahrschein an:

Es hat sich nie weniger gelohnt. Nach den Ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen müssen wir diesen Betrag (60€) von Ihnen erheben, wenn Sie öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ohne gültigen Fahrschein benutzen.

Mich machen hier zwei Sachen traurig:

  1. Die For­mu­lie­rung. Sie erweckt den Eindruck, dass es der Bahn leid täte, würde sie mich ohne gültigen Fahrschein erwischen. Eigentlich wollen sie mir dafür keine 60 Euro abknöpfen, seien aber aufgrund der Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen be­dau­er­li­cher­wei­se dazu ver­pflich­tet. Wenn es euch leid tut, dann setzt euch dafür ein, die ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen zu ändern.
  2. Die Tatsache, weiterlesen.
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