bullshit

#dbhackathon

Ich wollte schon lange mal an einem Hackathon teilnehmen. Vor ungefähr einem halben Jahr — Mitte Dezember 2017 — fand dann der achte #db­hacka­thon in Berlin statt, ver­an­stal­tet von der Deutschen Bahn. Aber was ist das überhaupt, so ein Hackathon? Wikipedia sagt dazu:

Ein Hackathon (Wort­schöp­fung aus „Hack“ und „Marathon“) ist eine kol­la­bo­ra­ti­ve Software- und Hard­ware­ent­wick­lungs­ver­an­stal­tung. Al­ter­na­ti­ve Be­zeich­nun­gen sind „Hack Day“, „Hackfest“ und „codefest“. Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Ver­an­stal­tung gemeinsam nützliche, kreative oder un­ter­halt­sa­me Soft­ware­pro­duk­te her­zu­stel­len.

— Quelle: Internet

Ein Hackathon scheint vom Konzept her ein bisschen zu sein wie ein Barcamp: Jemand stellt den Platz, das weiterlesen.

Open Source

Vor dem Os­ter­ur­laub schlich sich ein Gedanke in meinen Kopf. Was würde passieren, wenn ich den Quellcode für das, was ich privat pro­gram­mie­re, einfach ver­öf­fent­li­chen würde? Ich finde das Open Source-Prinzip wichtig und vor ein paar Jahren fragte ich:

Was würde Apple denn davon halten, die kompletten iOS-Versionen von Geräten, die soft­ware­sei­tig nicht mehr un­ter­stützt werden, unter eine freie Lizenz zu stellen? Dass es zumindest die Chance gibt, dass sich Soft­ware­ent­wick­ler_in­nen alter Geräte, die noch funk­tio­nie­ren, annehmen können? Mit Updates versorgen?

Warum habe ich selbst meinen eigenen Quellcode eigentlich nicht ver­öf­fent­licht? Gute Frage. Ich fragte mich selbst.

Zuerst machten sich da dann weiterlesen.

Es geht weiter

Letzte Woche habe ich also zum ersten Mal in meinem Leben einen Ar­beits­ver­trag gekündigt — so richtig schrift­lich und ordentlich. Wie so ein Er­wach­se­ner. Und fast frist­ge­recht. Wie so ein Pro­fi­an­fän­ger.

Es fühlte sich ein bisschen so an, als hätte ich Schluss gemacht. Eine Beziehung beendet. Und ich war selbst etwas überrascht, dass es mir mehr zusetzte als gedacht. Der Ar­beits­platz war der Grund, warum ich vor zwei­ein­halb Jahren von Heidelberg nach Berlin gezogen bin. Diese zwei­ein­halb Jahre waren in­ter­es­sant, lehrreich, schön und bisweilen auch an­stren­gend. Es war der erste Job nach dem Studium und ich werde wohl noch geraume Zeit dankbar weiterlesen.

Dear recruiter

Earlier this day I wrote a thread on twitter. I wanted this thread to be on my blog in an extended version. So here we go:

A recruiter sent me a message on Stack Overflow today: He was looking for a Senior iOS Developer/iOS magician for a Berlin-based health startup promising the usual promises (Startup mentality, flexible working hours, a budget for con­fe­ren­ces and hardware, cutting edge, in­ter­na­tio­nal team, a decent salary...) He stumbled upon my profile and thought it to fit perfectly for that position. Although I told him that I’m not interested, he has made me think about some weiterlesen.

A ten year old machine

Over a year ago, a good friend of mine gave me his old Late 2008 13-inch MacBook. It is one of these beautiful unibody aluminum machines, that look like the later 13-inch MacBook Pros. I have considered it too nice to throw it away, so I bought an SSD and upgraded the memory. This is still possible on these old MacBooks. Another necessity was to buy a new MagSafe Power Adapter. Then I was ready to go. It is pretty amazing that a nearly ten year old computer still works.

Some things prevented me from using this computer on a more weiterlesen.

Internatsschüler unter sich

Marco betreibt ein kleines, feines Me­di­en­im­pe­ri­um. Neben unmus — seinem Blog für längere Texte — schreibt er kürzere für die Zimtwolke, lässt seine Pinsel tanzen und fo­to­gra­fiert Ra­ke­ten­staub. Und er führt Gespräche mit Menschen, nimmt sie auf und stellt sie als Zir­kus­lie­be ins Netz — ­neu­deutsch: Podcast.

Anfang des Jahres hatte ich die Ehre, einer dieser Menschen zu sein. Wir spielen uns die Bälle zu und un­ter­hal­ten uns über alles Mögliche:

Wer sind die Iron Blogger? Wie ist das Leben in einem Internat? Sind da auch Jungen und Mädchen brav von­ein­an­der getrennt? Wie ist die Arbeit in einem Groß­kon­zern? Muss man bei einem StartUp weiterlesen.

Von A nach

Vor einigen Jahren fragte ich mich, wie ich in einigen Jahren leben möchte. Wo ich mich sehe. Es ist ver­gleich­bar mit der Frage, wo ich mich in einem Jahr beruflich sehe, die in jedem meiner Per­so­nal­ge­sprä­che eine Rolle spielte. Eine Frage, auf die ich nie eine Antwort habe. Ich mag das Gefühl, unterwegs zu sein. Zu reisen. Dabei andere Per­spek­ti­ven zu sehen. Zu lernen, wie Probleme auf andere Art gelöst werden und darüber zu schmunzeln. Aus dem Fenster eines Zuges, eines Buses, eines Flugzeuges zu blicken. Auf dem Weg zu sein, von A nach... ja, nach wo eigentlich?

Vor einigen weiterlesen.

pretix auf einem Uberspace

Im Oktober 2015 schrieb ich eine Anleitung, wie man pretix auf einem Uberspace in­stal­liert. Nun ist heute nicht mehr Oktober 2015 und die alte Anleitung ent­spre­chend nicht mehr aktuell. Mich haben mehrere Leute darauf hin­ge­wie­sen. Ausserdem brauche ich aus Gründen selbst ab und an mal eine pretix-Instanz und habe mich ent­schlos­sen, die Anleitung mal zu über­ar­bei­ten und in diesem Blogpost auf einen neueren Stand zu bringen.

Einleitung

pretix ist ein Stück freie Software, mit dem man Tickets für Konzerte, Messen, Barcamps und sonstige Ver­an­stal­tun­gen verkaufen kann. Das Tool setzt auf Django und benötigt Python 3.

Es lässt sich unter Linux in­stal­lie­ren, die weiterlesen.

Dein Freund und Rauswerfer

Vor ein paar Tagen gab es einen dieser Abende, an denen es so furchtbar kalt war. Gut verpackt lief ich vom Späti nach Hause, wobei der Späti mangels echter Spätis im Kiez eigentlich ein Discounter war. An einer Stras­sen­ecke parkte ein Po­li­zei­wa­gen. Die beiden da­zu­ge­hö­ri­gen Polizisten standen im Haus­ein­gang eines Gebäudes, das sei­ner­seits hinter dem Po­li­zei­wa­gen stand. Ein An­ge­stell­ter eines Si­cher­heits­diens­tes hatte sie gerufen, weil sich ein Mensch in eben diesem Haus­ein­gang schlafen gelegt hatte — es war ungefähr 22:00 Uhr.

Man hörte ein wütendes Fluchen auf einer fremden Sprache. Ich hielt inne und be­ob­ach­te­te die Szene aus einigen Metern Entfernung, bis weiterlesen.

Urteil am 6. Februar

Vor knapp zwei Wochen war die mündliche Ver­hand­lung im Falle „Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD) Bun­des­ver­band ./. Mattes, Nathan“. Zuerst möchte ich mich bei den Menschen bedanken, die nach Köln gekommen sind, um mir den Rücken zu stärken: Vielen Dank.

Weil schon einige von euch gefragt haben, wie es gelaufen ist und ob ich jetzt direkt, ohne über „Los“ zu gehen, in den Knast gehe: Der Richter hat das Urteil für den 6.2. an­ge­kün­digt. Als ju­ris­ti­scher Laie würde ich sagen, dass die Ver­hand­lung nicht allzu prickelnd für mich lief. Mehr wahr­schein­lich in den nächsten Tagen.

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