bullshit

Für nichts und wieder nichts

2013 konnte man einen Bitcoin für ungefähr 800 Euro kaufen. Damals gab es einen ersten Hype, auf dessen Höhepunkt ich ein bisschen Geld in­ves­tier­te. Im schlimms­ten Fall würde ich das bisschen Geld verlieren, dachte ich mir, das könnte ich verkraften. Im besten Fall hätte ich halt ein bisschen verdient. Ich nahm mir vor, einfach mal zu schauen, was daraus wird.

Ein paar Tage verfolgte ich re­gel­mäs­sig den Kurs, dann wurde es langweilig. Ausserdem be­schäf­tig­te ich mich mit anderen Dingen: Klausuren. Lohnarbeit. Menschen. Und irgendwann habe ich meine In­ves­ti­ti­on dann tat­säch­lich vergessen.

Mitte diesen Jahres wurde ich wieder daran erinnert: Die Kurse für weiterlesen.

Einkaufszettl 0.6

Eine kurze Durchsage zum Ein­kaufs­zettl: Es gibt mal wieder eine neue Version im App Store.

Das ur­sprüng­li­che Zeit war, endlich mal auf Bar­rie­re­frei­heit zu achten und sie dort, wo sie fehlt, noch nach­zu­rüs­ten. Heute morgen fiel mir auf, dass ich da nochmal Hand anlegen darf. Es ist bei­spiels­wei­se nicht per VoiceOver er­sicht­lich, ob ein Produkt bereits auf der Liste steht oder schon gekauft wurde.

Eine Folge davon, für mehr Bar­rie­re­frei­heit zu sorgen, war, dass man nun in der App wählen kann, ob man sie wie bisher mit der Wischgeste bedienen möchte oder die Dinge lieber antappt, um sie auf den Ein­kaufs­zettl zu weiterlesen.

60 Euro. Bedauerlicherweise.

Ich stieg vorhin in eine Re­gio­nal­bahn. Dort lächelte mich ein Aufkleber des Ver­kehrs­ver­bun­des zum Thema Fahren ohne Fahrschein an:

Es hat sich nie weniger gelohnt. Nach den Ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen müssen wir diesen Betrag (60€) von Ihnen erheben, wenn Sie öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ohne gültigen Fahrschein benutzen.

Mich machen hier zwei Sachen traurig:

  1. Die For­mu­lie­rung. Sie erweckt den Eindruck, dass es der Bahn leid täte, würde sie mich ohne gültigen Fahrschein erwischen. Eigentlich wollen sie mir dafür keine 60 Euro abknöpfen, seien aber aufgrund der Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen be­dau­er­li­cher­wei­se dazu ver­pflich­tet. Wenn es euch leid tut, dann setzt euch dafür ein, die ge­mein­sa­men Be­för­de­rungs­be­din­gun­gen zu ändern.
  2. Die Tatsache, weiterlesen.

miniflux + unread

Vor ein paar Tagen änderte sich wieder einmal alles.

Was bisher geschah

Zumindest, was mein Setup zum Lesen von RSS-Feeds betrifft. Bisher verwendete ich dafür über mehrere Jahre hinweg Tiny Tiny RSS — kurz: tt-rss — auf einem Uberspace, um diverser Feeds abzugrasen. Zum Lesen nutzte ich auf dem Mac, nachdem die Ent­wick­lung von microRSS, einem Desktop-Client für tt-rss Mitte 2015 ein­ge­stellt worden war, die We­bo­b­er­flä­che von tt-rss. Für das iPhone hatte ich mir vor Ewigkeiten eine App namens „tiny Reader RSS“ gekauft, die ich seitdem verwendete.

Dieses System war nicht perfekt, es gab durchaus Sachen, die echt genervt haben. So weiterlesen.

XNetflixions - Gastbeitrag bei condomsbydefault.de

Vor knapp einer Woche habe ich einen Gast­bei­trag für Condoms by Default ge­schrie­ben. Er ist ten­den­ti­ell leider eher NSWF, was aber weniger mit dem Inhalt, als vielmehr mit dem, was W als SFW ansieht, zu tun hat: Der Blogpost be­schäf­tigt sich mit dem Thema, warum wir so wenig über Pornos und Sex reden. Und um Netflix geht es auch. Und um faire Pornos. Oh je, jetzt werde ich bestimmt nie wieder einen anderen Job finden. Wir sollten mal dringend über Pornos reden und darüber, was als NSFW angesehen wird.

Die Idee, bei Djure einen Gast­bei­trag zu ver­öf­fent­li­chen, hatte ich ein paar weiterlesen.

Life Is Strange

Am Wochenende — das dauerte dieses Mal von Donnerstag bis Dienstag, gerne mehr davon — habe ich das erste Mal Life is Strange gespielt, bisher habe ich die erste Episode geschafft. Mir gefällt die Musik un­glaub­lich gut, eigentlich könnte man das Spiel starten, im Hauptmenü verweilen und einfach nur der Musik lauschen. Aber dann würde man ihm Unrecht tun.

In dem Spiel hat man Zugriff auf eine Art Tagebuch von Max, der Hauptfigur, in dem diverse In­for­ma­tio­nen abrufbar sind, unter anderem gibt es In­ter­es­san­tes zu den Cha­rak­te­ren zu lesen. Auf der Seite, die Warren beschreibt, sind einige ma­the­ma­ti­sche Glei­chun­gen zu sehen, weiterlesen.

Ich male mir die Welt

Im Moment habe ich den Eindruck, dass pro­gres­si­ve Menschen – ich zähle mich dazu – zu viel auf rechte Pro­vo­ka­tio­nen und Ideen reagieren. Es ist wichtig, sich rechten Menschen und ihren Ideen ent­ge­gen­zu­stel­len und ihnen zu zeigen, dass ihre Ansichten nicht willkommen sind. Gleich­zei­tig habe ich den Eindruck, dass wir zu wenig kon­struk­tiv agieren, aber über jedes Stöckchen, das Rechte uns hinhalten, springen.

Auch Susanne von Li­te­ra­tur­schock twitterte etwas ähnliches:

Wie wäre es, wenn wir endlich mal agieren, anstatt immer zu reagieren? Lasst uns endlich die Initiative ergreifen und selbst Themen machen! https://t.co/VyYG2MXTQ7

— Li­te­ra­tur­schock (@li­te­ra­tur­schock) 18. September 2017

Wir müssen uns für Mensch­lich­keit weiterlesen.

Elite. My ass.

Ich war heute laufen, das erste Mal seit drei Wochen. Dazwischen saß ich ge­le­gent­lich auf dem Fahrrad und eigentlich möchte ich wieder mehr Sport treiben. Wenn ich laufe oder Rad fahre, nehme ich meistens (immer) mein Handy mit. Es zeichnet auf, wo ich mich zu welchem Zeitpunkt womit wie schnell bewege. Es motiviert mich, wenn ich sehe, wie weit ich gelaufen bin, wie schnell ich war, was ich erreicht habe.

Die letzten vier Jahre nutzte ich dafür eine App, die in der Grund­ver­si­on mit Werbung und ohne viele Features kostenlos ist. Die sogenannte „Elite“-Version, kaufbar per In-App-Purchase kostete 5,99€ pro Jahr. weiterlesen.

Update zur Abmahnung wegen wir-sind-afd.de

Anfang April fand ich eine Abmahnung der Kölner Kanzlei Höcker in meinem Email­post­fach. Weil seit Anfang April ein bisschen Zeit vergangen ist, bin ich euch ein Update schuldig.

Die Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land, manchmal abgekürzt mit AfD (was aber auch Ak­ten­ord­ner für Dänemark bedeuten könnte. Oder All­ge­mei­ner Fi­nanz­dienst.) hatte die Kanzlei Höcker beauftragt, mir eine Abmahnung mitsamt Un­ter­las­sungs­er­klä­rung zukommen zu lassen. Sie schrieben:

Grund unserer Ein­schal­tung ist, dass Sie die Domain wir-sind-afd.de re­gis­triert haben. Hierdurch wird das Na­mens­recht unserer Mandantin nach §12 BGB verletzt.

Gleich­zei­tig hatte die Kanzlei Höcker einen DISPUTE-Antrag bei der Denic gestellt. Das bedeutet, dass die Domain au­to­ma­tisch an die Al­ter­na­ti­ve weiterlesen.

Gehalt - Ein kurzes Update

Letztes Jahr schrieb ich über mein Gehalt. In der Zwi­schen­zeit haben sich zwei Dinge verändert:

Zum Einen habe ich eine Ge­halts­er­hö­hung bekommen. Die Un­ter­tei­lung in festen (95%) und variablen Anteil (5%) gibt es immer noch. Statt 36 100€ fix und 1 900€ variablen Anteil pro Jahr verdiene ich jetzt ein Zielgehalt von 41 800€ (39 710€/2090€), wenn ich Vollzeit arbeiten würde.

Wenn. Denn zum Anderen bin ich Anfang 2017 in Teilzeit gewechselt und arbeite nur noch vier Tage die Woche. Das gibt natürlich weniger Geld (der fixe, monatliche Anteil sind brutto ~2650€), aber dafür gibt es etwas so viel Wert­vol­le­res: Zeit.

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