Links #1

Ich hatte mir schon seit längerem vorgenommen, wöchentlich Links zu vermerken, die mich diese Woche beschäftigt haben. Fangen wir einfach mal damit an.

Juna war mit ihrer Familie in Italien im Urlaub und bloggte darüber. Vielen Dank, liebe Juna, für diesen tollen Beitrag.

Helmut schrieb die Tage über Farbe bekennen und Flagge zeigen. Passend dazu stiess ich auf diesen Tweet. Ich mag Nationalismus nicht.

Vor ein paar Tagen wurde Enno Lenze in meine Timeline gespült. Er hält sich gerade im Nordirak, in der autonomen Region Kurdistan, auf und berichtet darüber, von unterwegs twittert Enno auch.

Die Rhein-Neckar-Zeitung haute die Woche ein unverschämtes Statement eines Bahnsprechers raus. Alex Schestag haute daraufhin einen offenen Brief an die Bahn raus, geantwortet hat die Bahn bisher scheinbar nicht.

Es gibt ein “Game of Fonts”-Tumblr!

Da versucht jemand, komisch zu begründen, warum Edward Snowden keinen Ehrendoktortitel der Uni Rostock bekommen soll. (via lawblog.de).

Am Donnerstag ist das nächste #twabendessen. Einigen ist ein Fussballspiel wichtiger, die wirklich coolen Leute gehen an den Neckar grillen.

Habt eine schöne Woche und kommt alle zum #twabendgrillen :-)

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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke fürs Verlinken. Noch kurz zum Post von Dunkelangst: Ich halte als jemand, der nationalen Symbolen selbst nichts abgewinnen kann, die Diskussion, wenn es rein um Fußballspiele geht, für viel zu hoch gehängt. Während einer WM gelegentlich mal mit einer Deutschland-Flagge rumzulaufen, ist IMHO kein Nationalismus. Das ist zunächst mal eine Identifikation mit einem Fußball-Team. Wie Dunkelangst beschreibt, gibt es genügend Menschen, die auch zu Spielen mit den Flaggen anderer Länder gehen, weil sie das Team toll finden oder was auch immer. Das passt ganz und gar nicht zur Annahme, hier ginge es um Nationalismus. Ich finde an seinem Post einiges kritisch, z. B. die Überhöhung von Fußballspielern als “Nationalhelden”. Aber den Punkt sehe ich nicht.

  2. Danke für deine Erwähnung in deiner Linkliste. :)

    Ich mag Nationalismus nicht.

    Ich finde es schon bezeichnend:
    In jedem Kaufhaus kann man den Union Jack als modisches Accessoire kaufen und darf diesen überall tragen. Wenn man es hingegen wagen sollte seine eigene Nationalflagge zu zeigen, dann muss man sich erstmal rechtfertigen, bevor die political-correctness-Schublade aufgemacht wird. Oder es wird einem Nationalismus unterstellt und vorgeworfen um einen zu diskreditieren.
    Ich denke, ich habe in den Artikeln und auch in den Kommentaren sehr deutlich gemacht, dass ich für eine bunte Welt eintrete. ;)

    Ich finde an seinem Post einiges kritisch, z. B. die Überhöhung von Fußballspielern als “Nationalhelden”. Aber den Punkt sehe ich nicht.

    Zitat aus der Wikipedia:

    Im Oktober 2010 wurde Löw für seine Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. [Quelle]

    Man kann jetzt gerne darum streiten, ob unsere National-Elf Nationalhelden sind oder nicht. Für meinen Beitrag habe ich viel recharchiert und vielleicht hätte ich das in meinem Artikel passend verlinken sollen. Das hole ich gleich mal nach.

    Letztendlich kann man es nie allen Menschen mit einem Text Recht machen. Aus diesem Grund finde ich eine bunt durchmischte Blogosphäre auch so genial. Weil viele verschiedene Meinungen zu einem Thema parallel existieren können. Und es ist eben auch gerade Ausdruck einer Demokratie, dass viele Meinungen und Sichtweisen parallel existieren können, sollen und dürfen.

    Danke für eure Meinungen!! :D

  3. Der Begriff “Nationalhelden” sollte nur für Menschen verwendet werden, die unter Einsatz ihrer Freiheit oder ihres Lebens für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit und gegen Unterdrückung gekämpft haben, wie die Mitglieder der Weißen Rose etwa. Aber doch bitte nicht für 23 kickende überbezahlte Millionäre, die teilweise nicht mal ein ausreichendes Verständnis der Geschichte haben. Zitat eines Nationalspielers nach dem gemeinsamen Besuch von Yad Vashem: “Trainer, ist das wirklich passiert?”. Wenn solche Leute Nationalhelden sein sollen, wird mir übel. Das wertet die, die wirklich was für die genannten Werte getan haben, massiv ab!

  4. Hallo Alexander!

    Da stimme ich dir von meiner Seite voll und ganz zu!

    Dennoch ist das Bundesverdienstkreuz ein Ausdruck dafür, dass die Ausgezeichneten als Nationalhelden gelten. Das muss ich leider akzeptieren, auch wenn mir das selbst aus deinen genannten Gründen missfällt!

    Viele Grüße

  5. Ich sehe das Bundesverdienstkreuz nicht als Zeichen für Heldentum. Der Heldenbegriff ist mir an sich ohnehin zuwider. Zu martialisch.

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